Die Idee kam uns beim Besuch eines Möbelhauses. Dort gab es eine ähnliche Installation zu kaufen, für viel Geld.
Dieser Mond ist eine Gemeinschaftsarbeit. Den Mond selbst hat eine Freundin aus Moltofill modelliert, von mir stammt alles drumherum: der Kasten, das Licht und die Steuerung.

Der Kasten
Grundlage ist eine Sperrholzplatte von 50 × 60 cm mit einem kreisrunden Ausschnitt für den Mond. Den Kreis habe ich mit einer Akku-Handfräse ausgeschnitten.

Rund um den Ausschnitt habe ich weiße Kunststoff-Winkelleisten getackert. Auf diese Leisten kommt später der LED-Streifen. Damit sie der Rundung folgen, habe ich sie in kurzen Abständen mit dem Seitenschneider eingeschnitten. Anfangs ist dabei jedes Mal gleich die ganze Leiste gerissen. Erst als ich vorgebohrt habe, hat es funktioniert.


Dieselben Leisten laufen auch am äußeren Rand entlang, für einen zweiten LED-Streifen, der nach hinten zur Wand strahlt.

Vier Holzklötze in den Ecken halten Abstand zur Rückwand.

Farbe
Die Platten habe ich dunkel lackiert. Offenbar hatte ich den Lack vorher nicht ordentlich umgerührt. Herausgekommen ist eine ungeplante, aber ganz interessante Patina.



Die Technik
Gesteuert wird das Licht von einem Wemos D1 mini mit ESP8266, auf dem WLED läuft. Zwei LED-Streifen hängen an zwei eigenen Ausgängen: einer für den Rahmen, einer für den Ring um den Mond. Damit lassen sich beide getrennt steuern.
Welche LED-Streifen es genau waren, weiß ich nach drei Jahren nicht mehr.

Die Stromverteilung läuft über Wago-Klemmen, beschriftet mit 3V3, 5V und GND. Abgerundet wird das Ganze durch einen Infrarot-Empfänger in der Ecke, über den sich die per WLAN eingestellten Profile abrufen lassen.

Damit später noch jemand weiß, was wo hängt, steht die Belegung mit Bleistift auf der Platte.

Der erste Test: Der Rahmen leuchtet.

Fertig
Das Geschenk kam gut an und wird noch benutzt. 😊