Meine Frau hat irgendwann den Wunsch geäußert, dass man im Garten mal gescheit sitzen kann. Gesagt, getan.
Der Bau
Die Terrasse ist 3 × 3 m groß und stand im Garten unserer Mietwohnung, auf einem Splitfundament mit Betonsteinen als Auflage für die Balken. Unter einer Terrasse geht der Rasen ein, deshalb habe ich das vorher mit dem Vermieter geklärt. Wir haben uns darauf geeinigt, dass wir den Rasen hinterher neu säen.





Der Umzug
2013 ist die Terrasse umgezogen. Diesmal gab es sogar eine Planung, in Form einer hochprofessionellen CAD-Zeichnung. ;-)







Material und Kosten
Was ich damals bezahlt habe, weiß ich nicht mehr. Die Mengen sind aus den Fotos nachgezählt, die Preise sind Baumarkt- und Onlinepreise von Oktober 2026, gerechnet mit kesseldruckimprägnierter Kiefer:
| Material | Menge | ca. Preis |
|---|---|---|
| Rasengittersteine 60 × 40 × 8 cm | 8 Stück | 25–30 € |
| Split 2/5 mm, höchstens 5 cm unter den Steinen | ca. 6 Sack à 25 kg | 30–35 € |
| Balken 4,5 × 9,5 cm, 3 m, für die ganze Unterkonstruktion | 11 Stück | 130–165 € |
| Terrassendielen 28 × 145 mm, 3 m | 20 Stück | 200–240 € |
| Edelstahlschrauben 5 × 60 mm | 500 Stück | 70–135 € |
| Zusammen | ca. 450–600 € |
Mit Dielen aus Douglasie statt Kiefer kommen etwa 150 € dazu.
Das Ende
2019 habe ich die Terrasse über Kleinanzeigen verkauft, für immerhin 50 €. Insgesamt hat sie gut durchgehalten. Nur ein Brett war morsch, weil zwei Jahre lang ein Sack Blumenerde darauf lag.

Heute weiß ich, dass Blumenerde nicht auf die Terrasse gehört.
Wie es Profis machen, kann man hier im Video von @derholzbock sehen.